Diese Seite unterstützt deinen Browser nur begrenzt. Wir empfehlen dir, zu Edge, Chrome, Safari oder Firefox zu wechseln.
Dein Versand ist jetzt kostenfrei! Du bist €100 vom kostenfreien Versand entfernt.

Dein Warenkorb 0

Dein Versand ist jetzt kostenfrei! Du bist €100 vom kostenlosen Versand entfernt.
Keine weiteren Produkte zum Kauf verfügbar

Produkte
Kombinieren mit
Zwischensumme Kostenlos
Versand, Mehrwertsteuer und Rabattcodes werden an der Kasse berechnet
← Zurück
Blog

Die richtige Atmung beim Open Water Schwimmen

Warum viele Triathleten im Freiwasser hektisch werden und wie du mit der richtigen Atmung entspannter, sicherer und effizienter schwimmst.

Von Luca Schütz

Die richtige Atmung beim Open Water Schwimmen

Ruhig atmen im Freiwasser: So behältst du beim Open Water Schwimmen die Kontrolle

Im Pool fühlt sich deine Atmung kontrolliert und ruhig an, doch im Freiwasser sieht das plötzlich ganz anders aus? Viele Triathletinnen und Triathleten kennen genau dieses Gefühl: hoher Puls, hektische Atmung und Stress bereits nach wenigen Metern im Open Water.

Der Grund dafür liegt meist nicht an der eigenen Fitness, sondern an der ungewohnten Umgebung. Dunkles Wasser, Wellen, andere Schwimmerinnen und Schwimmer oder fehlende Orientierung sorgen dafür, dass der Körper in einen Stressmodus wechselt. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Atemtechnik kannst du deutlich entspannter und effizienter im Freiwasser schwimmen.

Warum die Atmung im Freiwasser oft schwieriger wird

Beim Freiwasserschwimmen fehlen viele Dinge, die im Pool automatisch Sicherheit geben. Keine Bodenlinien, keine Wende alle 25 Meter und oft deutlich weniger Sicht unter Wasser. Gleichzeitig kommen äußere Faktoren wie Wind, Wellen oder enger Kontakt mit anderen Athletinnen und Athleten hinzu.

Dadurch reagieren viele Schwimmerinnen und Schwimmer unbewusst mit einer hektischen Atmung oder halten sogar kurzzeitig die Luft an. Genau das verstärkt jedoch das Stressgefühl zusätzlich.

Wichtig zu verstehen: In den meisten Fällen fehlt dem Körper nicht Sauerstoff. Das unangenehme Gefühl entsteht vielmehr durch einen erhöhten CO₂-Gehalt, weil zu wenig ruhig ausgeatmet wird.

Freiwasserschwimmen mit sailfish Neoprenanzug

Der wichtigste Tipp: Ruhig unter Wasser ausatmen

Viele versuchen im Stress möglichst schnell wieder Luft einzuatmen. Der eigentliche Schlüssel liegt jedoch beim Ausatmen.

Versuche bewusst und kontinuierlich unter Wasser auszuatmen, anstatt die Luft festzuhalten. So bleibt dein Atemrhythmus stabil und dein Körper entspannter. Die Einatmung erfolgt dann fast automatisch und deutlich ruhiger.

Besonders im Freiwasser hilft es, die ersten Minuten bewusst kontrolliert und nicht zu schnell anzugehen. Wer direkt mit hohem Tempo startet, bringt Puls und Atmung häufig unnötig früh aus dem Gleichgewicht.

Bilaterale Atmung bringt mehr Kontrolle

Eine beidseitige Atmung kann im Freiwasser enorme Vorteile bringen. Wer nur auf einer Seite atmet, bekommt bei Wellen oder Gegenwind schnell Probleme. Mit einer flexiblen Atmung auf beiden Seiten kannst du dich deutlich besser an die Bedingungen anpassen.

Zusätzlich verbessert die bilaterale Atmung deine Orientierung im Wasser und sorgt oft für einen ausgeglicheneren Schwimmstil.

Das bedeutet nicht, dass du dauerhaft im perfekten Dreierzug schwimmen musst. Entscheidend ist vielmehr, beide Seiten sicher nutzen zu können.

Open Water Schwimmen mit sailfish Ultimate IPS 4

Was tun bei Stress oder Panik im Wasser?

Fast jede Person erlebt im Freiwasser irgendwann einen kurzen Stressmoment. Entscheidend ist nicht, ihn komplett zu vermeiden, sondern ruhig darauf zu reagieren.

Wenn du merkst, dass deine Atmung hektisch wird:

  • Tempo kurz reduzieren
  • Bewusst länger ausatmen
  • Den Kopf kurz anheben und Orientierung gewinnen
  • Falls nötig kurz auf den Rücken drehen
  • Den eigenen Rhythmus wiederfinden

Oft reichen bereits wenige ruhige Atemzüge, um die Kontrolle zurückzugewinnen.

So trainierst du deine Freiwasser-Atmung

Die richtige Atmung lässt sich gezielt trainieren. Viele Übungen kannst du bereits im Pool in dein normales Schwimmtraining integrieren.

  • 3er- oder 5er-Atmung zur Verbesserung der Kontrolle
  • Gezieltes Sighten während des Schwimmens
  • Bewusst langsames Einschwimmen
  • Atmung unter Belastung trainieren
  • Regelmäßig Freiwasser-Einheiten einbauen

Mit zunehmender Erfahrung wird deine Atmung automatisch ruhiger und effizienter. Genau deshalb fühlen sich erfahrene Open Water Schwimmerinnen und Schwimmer selbst unter anspruchsvollen Bedingungen oft deutlich entspannter im Wasser.

Fazit: Ruhe beginnt mit der richtigen Atmung

Beim Freiwasserschwimmen entscheidet nicht nur Technik oder Fitness über deine Performance. Eine kontrollierte Atmung ist häufig der wichtigste Faktor für Sicherheit, Orientierung und ein gutes Gefühl im Wasser.

Wer lernt ruhig auszuatmen, flexibel zu atmen und auch in stressigen Situationen die Kontrolle zu behalten, wird Open Water deutlich entspannter erleben und langfristig schneller schwimmen.

Ähnliche Stories

Die Wahl der Profis